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Bonn groovt
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Gute Gitarren, Bässe (Bassgi- tarren) und Anlagen Es gibt nur eins, was Euch sicher machen kann, ob Instrumente ihren Preis wert sind: schaut hin, und - noch wichtiger - hört hin! Wobei grade bei Gitarren schon alte, verschmutzte Saiten den Klang versauen können. Dickes lässt sich mit einem Tuch abwischen, das über die Saiten, aber auch zwischen Saiten und Griffbrett hinweg gezogen wird. Sonst drohen sich unter den Saiten kleine "Schmutzbärte" zu entwickeln. Das reicht für einen ersten Eindruck. Um sich den Klang ganz entfalten zu lassen, hilft wenigstens bei Gitarren nur, ab und an neue Seiten auf zu ziehen - je mehr Du spielst und verlangst, um so öfter. Sonst sind, abgesehen von offensichtlichen Beschädigungen, Bundreinheit, Saitenlage, korrekte Ausrichtung des Halses, und die Möglichkeit leichtgängigen Stimmens wichtig. Bei der Saitenlage spielen Ausrichtung des Halses und Höhe von Steg und Sattel, d. h. der Begrenzungen der schwingenden Saiten, eine Rolle. Kurz eingehen möchte ich auf zwei Punkte: Zuerst der Zustand der Bünde, der dünnen Metallstäbe, die das Griffbrett ins Holz eingelassen zahlreich (im Abstand von jeweils einem Halbton) überqueren. Wenigstens bei Gitarren mit Metallsaiten werden sie auf Dauer ab geschmirgelt, und es kostet durchaus Geld, wenn neue eingesetzt werden müssen. Und das ist der Fall, wenn Saiten bei einigen Höhen zu klirren beginnen. Lässt sich dagegen eine Gitarre schlecht stimmen, weil die Saiten nach einigen Tönen Höhe verlieren, kann mit etwas Glück eine einfach zu behebende Verschmutzung schuld sein. Der Dreck säße in den Rillen, in denen die Saiten den Sattel, die äußere Begrenzung des Griffbrettes überqueren. Also: Erst mit einer Zahnbürste diese Rillen so sauber wie möglich machen (natürlich müssen die Saiten dazu raus), und dann ihre Durchgängigkeit mit Grafit erhöher. Das heißt innen mit einem echten Bleistift (kein schwarzer Farbstift) hin und her. Grade akustische Gitarren müssen mit Umsicht aufbewahrt werden. In einer Wohnung, in der nur Erwachsene verkehren, kann dies heißen: Auf einem Gitarrenständer, oder an die Wand gehängt. Wenn Du die Gitarre nach draußen mit nehmen willst, solltest Du Dich für eine gepol- sterte, wasserdichte Hülle, oder gleich einen Gitarrenkoffer entscheiden. Um ihn kommst Du eh nicht herum, sowie deine Wohnung auch von Kindern benutzt wird. Bei älteren Gitarren sind - zumindest bei Nutzung von Metallsaiten - abgespielte Bünde als normale Gebrauchsspuren an zu sehen. In Extremfällen kann auch das Holz der Griffbrettes beschädigt sein. Nun lässt sich vieles reparieren; die Frage ist, ob sich das lohnt. Eine meiner Gitarren habe ich schon hunderte von Kilometern versandt, um ihren Hals besser ausgerichtet neu einsetzten zu lassen. Nun zu e-Gitarren. Da gibt es zwei Fraktionen, die Gibson- und Fender-Anhänger. Nun, ich habe beides schon intensiv gespielt und kann nur sagen: Tolle Dinger, die einen wie das anderen - wenigstens meine, vor vielen Jahren gebraucht gekauft, sind toll. Bloß vom entscheidenden Unterschied wird wenig gesprochen. Das ist die Mensur. Die Hälse und damit Saiten von Fender- und fenderartigen Gitarren sind deutlich länger als die von Gibsons und ähnlichen. Das bedeutet, um einen gleich hohen Ton zu erreichen, müssen die Saiten straffer gespannt werden, und damit verstärkt sich der perkussive Anteil der Töne; der Klang des Anschlags wird deutlicher. Ich halte das für grundlegender als alle Tonabnehmer, den die können, wie schon ihr Name andeutet, nur abnehmen, was schon da ist. Auch bei ihnen gibt es zwei Haupt- richtungen: Single Coils (einspulige) und Humbucker (zweispulige). Beide Varianten werden sowohl von den Firmen Fender, als auch Gibson, und anderen benutzt. Da bei Humbuckern zwei Spulen nebeneinander liegen, nehmen sie wirklich kurze Schallwellen nicht auf, der Ton wird weniger spitz und runder. Weniger stark gibt es diesen Effekt schon bei breiten einspuligen Tonabnehmern. Natürlich ist es mit Gitarren nicht anders als mit uns: Sie wollen gepflegt sein ...und manchmal auch einfach verbessert werden. Das ist oft durchaus möglich. Spätestens da ist es durchaus sinnvoll, jemanden Qualifizierten ´ran zu lassen. Für Bassgitarren ist im Grundsatz das gleiche zu beachten, wie für Gitarren. Für einen Gitarristen sind auch Bässe leicht zu spielen; höchstens das Zupfen mit den Fingern mag ungewohnt sein. Viel wichtiger: Der Bass hat eine ganz andere Funktion, als die Gitarre; höchstens zur Rhythmusgitarre mögen Ähnlichkeiten bestehen. Der Bass wird zur Rhythmusgruppe gerechnet und verbindet rhythmische und harmo- nische Aspekte des Vorgetragenen. "In der Ruhe liegt die Kraft" - war es eigentlich Buddha oder doch Kung Fu, der dies zu einem Gitarristen sagte, der hektisch auf ´nem Bass rum nuddelte? Von wegen Saiten: Natürlich sind Bassaiten viel dicker, als Gitarrensaiten, und daher ihre Masse im Verhältnis zu der eventuellen Schmutzes viel größer. Auch werden so tiefe Schwingungen durch seine Masse weniger behindert. Ihr merkt schon; ich bin kein Bassmann, wenn ich sage, dass schon Wischen (s. o.) hier das Meiste regeln sollte. Natürlich können auch hier neue Saiten nichts schaden; und es gibt Bassleute, die ihre Saiten auskochen - kann ich nur sagen: Nicht zu viel Knoblauch dran! Bei Instrumentenanlagen gilt das gleiche wie für Instrumente: Hinsehen, und hinhören! Der Markt ist riesig. Kaufe keinen Röhrenverstärker ohne Mastervolume, falls Du nicht nur in Stadien und Riesenhallen spielen willst - und selbst da muss das nicht sein! Und glaube mir: Du kannst auch ohne Marshall glücklich und erfolgreich werden; erst recht, wenn Du nicht "Hard ´n Heavy" abgehst. Als Gitarrist kommst Du mit einer 50 W Anlage fast überall durch Leben, sehr oft reicht ein 30 W Kombo. Als Bassmann bist Du im Normalfall mit 100 W bedient, bei Gesangsanlagen können auch 200 W oder weit mehr günstig sein - überleg Dir, was Du willst, und was Dir das wert ist. Nun müssen große Anlagen auch transportiert werden, und: Steht nicht auf großen Bühnen meist ohnehin eine PA, und alle Instrumente können abgenommen werden? Und wirst Du im Regelfall nicht für 30, 50, auch mal 250 Leute spielen? Jedesmal mit ´ner Riesen-Anlage? Natürlich konnte ich hier nur einen Bruchteil des Möglichen sagen. Es gibt noch viel mehr über Gitarren , Elektrogitarren , Bassgitarren , ihre Plege; sowie Gitarren, Anlagen, Treter - sehr umfassend und informativ, sowie die Behebung von Problemen mit Anlagen im Netz - Themen links anklicken. Sollte oft helfen; wenn es nicht, sucht und fragt selbst weiter (bin ich Kurt Beck?). Und wenn ihr noch mehr über Kabel wissen wollt ... Zu den Tipps für Musiker |